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Vorheriger Eintrag 10 april 2002 was einem manchmal auffällt: - dass die wohnung viel mehr ecken und kurven birgt, als man je wahr genommen hat - wenn man mal aufs klo muss. - dass kleine mädchen - also die, so bis 20 - so furchtbar süß sind. Man fragt sich, ob man jemals auch so war. Oder nicht? Oder ob man damals so unsicher war, dass man es nie gemerkt hat. Und ob es die Mädchen heute wissen oder nicht. - dass man jemand ganz anderes ist, als man gerne wäre und dass man mnachmal auch glaubt, eigentlich - ganz tieg - jemand anderes zu sein, als man eigentlich darstellt. Und dass das einem oft beim fernsehen auffällt. - dass man denkt man wäre ja theoretisch auch so eine gute Journalistin, wie die Maischberger, wenn man nur im Privaten einmal den Mund aufbekommen würde. - dass man sicher eine hervorragende Schauspielerin wäre, wenn man in der Lage wäre, wenn man seinen chefs nur ein mal nicht die wahrheit über sein zuspätkommen inständig mitteilen würde. - dass man sicher eine tolle moderatorin wäre, wenn man es nur einmal schaffen würde ein gespräch mit den kollegen anzufangen. Und das lustige ist, dass ich trotzdem wirklich glaube, dass ich das Potential hätte. Dass ich es leben lönnte, wenn ich nur wollte. Das motiviert einen einerseits - manchmal deprimiert das einen aber auch. Man nutzt sein Potential oft nicht. Weil man Angst hat. Weil man sich nicht traut, dem Rest der Menschheit zu zeigen, was man eigentlich drauf hat. Bei kleinen Kindern nennt man das fremdeln - bei großen Feigheit. Blos immer wieder die Frage: Warum femdelt man? Warum kann man nicht das Talent sein, dass man in seinem Geist ist? Potentiale, die man fühlt zu haben, bedrücken einen. Ware man lieber jemand, der die dachte er hätte die potentiale. Wohl kaum. Denn auch geglaube - und nicht gelebte - Potentiale fördern Träume. Was meint Ihr? Schreibt an Jule | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||